Aktuelles




28.11.2016: Hamburg Hockey hilft war wieder ein voller Erfolg!  Lest mehr hier dazu!

20.11.2015: In der fünften Auflage von Hamburg Hockey Hilft haben wir circa 8.000,00 Euro Spenden sammeln können. Vielen Dank!

 

06.12.2014: Danke an Stilwerk für die tolle Unterstützung bei einer Weihnachtsaktion! Mehr dazu hier

 

17.11.2014: Über 10.000 Euro konnten bei Hamburg Hockey Hilft Vol. IV an Spendengeldern gesammelt werden. Danke für diese tolle Unterstützung! Mehr dazu hier

 

2013: IOC Sport for All Grant 2013 Preis für die FFSA. Ausgezeichnet wird die Foundation für die Nutzung des Sports zur Förderung der Gesellschaft, um Menschen zusammenzubringen und ihnen neue Chancen im Leben zu ermöglichen. Mehr dazu hier

 

Mai 2013: Wir haben einen Verein gegründet! Nun kann es richtig losgehen.

 

21.11.2012: Über 8.000 Euro konnten bei Hamburg Hockey Hilft gesammelt werden. Danke für diese großartige Unterstützung! Mehr dazu hier.

 

25.11.2012: Bericht über Hamburg Hockey Hilft und das Projekt allgemein auf www.welt.de

 

15.11.2012: Timo Wess, Olympischer Gold Medaillen Gewinner 2012, besucht Gansbaai, leitet eine Woche das Hockeytraining und teilt seine Erfahrungen als professioneller Hockeyspieler mit den Kids. Mehr dazu hier.

 

22.09.2012: Generation Golf unterstützt das Projekt. Mehr dazu hier.

 

1.11.2011: Hamburgs Hockeyteams spielen für Sportprojekt in Südafrika. Ein Bericht aus dem Hamburger Abendblatt.

 

26.01.2011: Die Freunde des Hockey (FdH) unterstützen das Alster Grootbos Hockey Projekt, Bericht auf hockey.de

 

2010: Kinder in Südafrika toben und tollen mit deutschen Hockey-Senioren. Die Ü60 Nationalmannschaft zu Besuch in Kapstadt. Mehr dazu hier.

 

August 2010: "Giving children a brighter future." Report in CapeChameleon in English can be found here.

 

3. Mai 2010: "Die Kinder verändern auch unser Leben" Bericht auf www.hockey.de

 

24.6.2009: Hilfe für Township Kinder, Bericht auf www.hockey.de

 

 

 

 


BErichte

März 2016

TOtsiens (oder aufwiedersehen) SüdAFRIKA!

ELLEN KUBICKI war für sechs Monate als Hockey Volunteer in Südafrika, hier ein kleiner Bericht aus ihrer Zeit.

Mein Rückflug wurde, wie ich in einer Mail am Morgen meines Abfluges las, nach hinten verschoben. Um mehr als zwei Stunden, damit war klar, dass ich meinen Anschlussflug verpassen würde. Wäre mir das vor einem halben Jahr passiert – ich wäre wahrscheinlich in Panik ausgebrochen und hätte nicht gewusst was zu tun ist. Und dieses Mal? Ich blieb überaschenderweise komplett entspannt – African Time eben und eigentlich wollte ich Südafrika sowieso noch nicht verlassen. Zu schön war die Zeit dort und zu viele neue Freunde musste ich zurücklassen und erst mein Team!
Für sechs Monate arbeitete ich als Volunteer für Alster Grootbos Hockey Foundation, in dieser Zeit habe ich mir nicht nur etwas von der Südafrikanischen Entspanntheit angeeignet, sondern ich habe neue Freunde gefunden und unglaublich viele Erfahrungen gesammelt.
Dabei war es nicht immer einfach und es gab Situationen in denen ich nicht weiterwusste und die mich an meine Grenzen brachten. Ich trainierte zwei Mannschaften in einer kleinen Stadt an der Westküste, die sonst eher als Ferienort und Walspot bekannt ist. Hermanus besitzt jedoch auch einen 22.000 Einwohner starken Township. Dort arbeitete ich und dort lebten die Kinder aus meinen Mannschaften in kleinen Wellblechhütten ohne fließend Wasser und mit ausgelagerten Toiletten. Das lässt einen Schlucken, aber man merkt es den Kindern nicht an, die scheinen, die Sonne im Herzen zu tragen. Dass es jedoch nicht alles gut ist, merkt man immer wieder, nicht nur an den immer gleichen Klamotten im schlechten Zustand. So wurde eine Freundin von einem kleinen Mädchen gefragt, ob sie nicht ihre Mutter sein könne und sie mitnehmen könne. Ein anderes der Kinder lebt schon seid längerem bei seiner Tante, da sich seine Mutter nicht mehr um ihn kümmern konnte, da sie Alkoholikerin ist. Ein großes Problem, denn viele Mütter trinken auch in der Schwangerschaft, viele Kinder haben so leichte Behinderungen oder sind geistig zurückgeblieben.
Ein halbes Jahr klang für mich zu Beginn nach einer langen Zeit, einer langen Zeit ohne Familie und Freunde. Doch schon nach den ersten Tagen fühlte ich mich unglaublich wohl und am Ende musste ich mich wieder von Freunden und ja irgendwie auch von Familie verabschieden.                                                                                    

 

Die Zeit verging unglaublich schnell und neben den Erfahrungen die einen an seine Grenzen bringen konnten, gab es viele unglaublich schöne Momente. Am meisten werde ich wohl das tägliche Training mit den Kindern vermissen und diese Freude am Hockey und am Leben die sie versprühen.  Doch auch die Turniere und Ausflüge werden mir in Erinnerung bleiben. So konnten wir an einem Tag mit den Kindern einen Ausflug zu einer nahegelegenen Haischutzstation organisieren, wo die Kinder nicht nur unglaublich viel über die Haie erfahren konnten die sich so vor der Küste tummeln, sondern sie konnten mehrere (kleine) Haie sogar hautnah erleben! Sie durften bei der Arbeit eines Haiforschers helfen, die Haie anfassen, sie mit einem Chip ausstatten und sogar wieder ins Meer entlassen! Ein Tag der nicht nur den Kindern lange in Erinnerung bleiben wird…
Neben meiner Arbeit werde ich aber auch das Reisen und entdecken vor Ort vermisse, dabei versucht einen die Foundation bestmöglich zu unterstützen. Sie legen es jedem Volunteer ans Herz auch das Land zu erkunden und zu erleben. Das kann ich nur empfehlen! Auf meinen Reisen sah ich nicht nur andere und unglaublich schöne Seiten von Südafrika, ich hatte auch die Möglichkeit Namibia zu erkunden und so einen Eindruck vom heißen und trockenen Afrika zu gewinnen.

In meinem halben Jahr habe ich unglaublich viel erlebt und konnte viele neue Erfahrungen sammeln. Auch wenn man nicht immer den Einfluss auf das Leben der Kinder haben konnte den man gerne hätte, so glaube ich doch, und das war vielleicht das wichtigste für mich, dass ich den Kindern schöne Kindheitserinnerungen schaffen konnte. Und gibt es denn etwas Schöneres als Kindheitserinnerungen an die man sich mit einem Lächeln erinnert? Außerdem konnte in meinem halben Jahr in Südafrika wohl alles machen was andere sich von ihrem Gapyear erhoffen: Ich konnte meine Sprachkenntnisse verbessern, hatte Einblick in eine andere Kultur, konnte in einem sozialen Bereich arbeiten und sogar als Backpacker reisen! Ich kann es jedem Hockeybegeisterten oder auch Sportverrückten im Allgemeinen nur ans Herz legen diesem Projekt zu helfen und nach Südafrika zu gehen. Ich auf jeden Fall werde eines Tages zurückgehen!


11. März 2016

German men give helping hand to Alster Grootbos Hockey Foundation

Vor kurzem wurde auf der Webite der Internationalen Hockey Föderation ein Artikel über den Besuch der Männlichen Hockey Nationalmannschaft bei uns veröffentlicht! Viel Spaß beim lesen hier auch nochmal der Link zum Orginalartikel

Gernan Men Give Helping Hand to Alster Grootbos Hockey Foundation

The delight on the young hockey player’s faces was clear for all to see as 2015 FIH Rising Star of the Year Christopher Ruehr, team-mates Moritz Fuerste, Florian Fuchs and the rest of the German men's national hockey team turned up to join them for a training session at the Cape Town pitch in South Africa.

The German men’s team took some time out of their recent busy test match schedule against South Africa to pay a visit to a Cape Town project that, over the years, has become very important to the German Hockey Association (Deutscher Hockey-Bund [DHB]).

The team has been on an eye-opening and inspirational trip to the Floral Kingdom region of Cape Town as part of its commitment to the Alster Grootbos Hockey Foundation, part of the non-profit making organisation Grootbos Foundation. Their aim is to create a sustainable, environmentally sound community within the Cape Town Floral Kingdom. Protection of the natural flora and fauna of the area is combined with a drive to educate the community in agriculture, environmental issues and conservation through a number of projects.

The Foundation’s implementation strategies are based on three integrated ‘umbrella’ programmes: 'Green Futures’ which focuses on conservation, ‘Siyakhula’ which focuses on the creation of sustainable livelihoods through enterprise development and ‘Football Foundation’ which focuses on utilising sport for development.

It is this latter that the German Hockey Association has been supporting for the past seven years, and the Hockey Foundation has been instrumental in developing social integration, promoting healthy lifestyles and increasing environmental awareness and life skills amongst communities.

The DHB first became involved in the project in 2009 through the enthusiasm and drive of former national league player Delf Ness, from the Alster Club in Hamburg. Since then, support and interest in hockey has gained momentum and the recent visit by Valentin Altenburg and his Olympic squad sent the local population into a hockey frenzy.

A report on the Grootbos Foundation website says: “We were thrilled the German men’s team were coming to visit. The preparation for the visit started early, our hockey players watched some of the German men’s hockey matches and identified some of the key personalities in the team. On the day, the German flag was painted on all faces and “Wilkommen in Gansbaai” was diligently practised.

“Nothing could prepare our children though for the hockey players arriving in their big coach and walking onto the hockey pitch. We played a mixed match with some of the players mixing with the young hockey players on each team and did some technical drills before having the opportunity to watch the hockey team in action. The children found the interaction inspiring and this representation of the sport has gone a long way to inspiring some talented, up and coming players.”

And the enjoyment of the German team’s visit was a two-way thing. Talking about the experience, FIH Rising Star of the Year Christopher Ruehr said: “We had a great day in the Alster Grootbos Hockey Foundation. It was a total contrast in experiences [from our test matches against South Africa], the contrast could not be greater. Hockey training with kids from the nearby township has left many impressions, which still have to be processed.”

Hockey projects like this are key to inspiring the next generation - the overall aim of the International Hockey Federation's Hockey Revolution. To find out more about this strategy, click here.